602: Börse aber richtig mit Ulrich Muller

Vom 10.11.2021



Das ist Folge 602 mit dem Investor und Börsenprofi Ulrich Müller.

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten.
Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.

Jede Woche bekommst Du eine sofort anwendbare Trainingseinheit, damit Du als Unternehmer noch besser wirst.

Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen.
Wenn Dir die Folge gefällt, teile Sie mit Deinen Freunden unter dem Link raykhahne.de/602.

In der heutigen Folge geht es um, Börse aber richtig.

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

  1. Welches System nutzt Du für Deine Investments.
  2. Was ändert sich 2022.
  3. Wie man sein Geld schnell verliert.

Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie und hilf auch anderen Unternehmern, ihre Herausforderungen zu überwinden. Der Link ist raykhahne.de/602.

Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich.

Diesmal in eigener Sache. 

„Zuverlässig geballte Informationen:
Ich höre Rayk Podcast bereit seit einigen Monaten. Dafür gibt es mehrere gründe:

  1. Zuverlässig kann ich mich auf die Erscheinung des Nächsten verlassen.
  2. Er hat durch die Struktur immer eine gesunder Mischung von unterschiedlichen Formaten innerhalb des Podcasts.
  3. Es war noch kein Thema dabei, bei dem ich dachte, dass es mich nicht betrifft.

Und um etwas kritisch zu sein… man kann das in der Geschwindigkeit nicht umsetzen, was man hier an gutem und anwendbaren Impulsen bekommt. 

Danke Rayk! Für mich und mein Unternehmen ist das sehr wertvoll!!! Wiebke G“


Herzlichen Dank für das tolle Feedback Wiebke. Teilt einfach den Podcast mit anderen Unternehmern, dann können wir alle gemeinsam wachsen. Danke euch!!!

 

Rayk: Willkommen Ulrich Müller!
Bist Du ready für die heutige Trainingseinheit?

Ulrich:
Selbstverständlich und ich freue mich riesig!

Rayk:
Dann lass uns gleich mal starten.

Was sind die drei wichtigsten Punkte, die wir über Dich wissen sollten in Bezug auf Beruf, Vergangenheit und etwas Privates?

Ulrich:
1. Ich bin seit 17 Jahren Investment-Berater und seit 7,5 Jahren habe ich meine Wealth Academy.
2. Mein Start in die Börse begann mit dem Erbe meines Vaters – damals noch 60.000 D-Mark.
3. Auch im Urlaub bilde ich mich weiter.

Rayk:
Deine Geschichte wird in dem Buch „Herr Müller zahlt in bar“ noch einmal aufgegriffen. Deine spezielle Expertise ist ja, dass du den Leuten zeigst, wie man Börse richtig macht. Worauf sollte man achten? Was sind die ersten Themen, wenn sich Leute damit beschäftigen, worauf es wirklich ankommt?

Ulrich:
In den Jahren 2020 und 2021 sind vier Millionen Menschen zum ersten Mal an die Börse geströmt, teilweise sehr junge Menschen, die jetzt loslegen. Genau das ist der Faktor: „Ich leg jetzt los“. Die Frage ist nur „Wie eigentlich?“. In letzter Instanz geht es natürlich auch darum, welche Strategien, welche Regeln gibt es und wie setze ich das Ganze um. Aber es fängt schon viel früher an. Mit dem Mindsetz, den Glaubenssatz zum Thema Geld und zum Thema Börse. Das war bei mir damals sehr negativ. Die nächste Frage, bei der ganz viele Fehler passieren: Welches Geld gehört überhaupt an die Börse? Also das richtige Depot. Kostentransparenz, Sicherheit und Steuern sind auch ein Riesenthema.

Rayk: Da finde ich es schade, dass es gerade in 2021 viele Leute an die Börse getrieben hat, die absolut keine Ahnung haben. Du hast ja ein System gebaut. Was bedeutet das konkret? Was macht ihr anders im Vergleich zu den Leuten, die einfach selbst loslaufen?

Ulrich:
Wie gesagt haben wir ein System. Für mich gibt es zwei Grundthemen. Der eine Punkt: Jeder soll es lernen können. Das können wir tatsächlich belegen. Die jüngste Teilnehmerin war 13, ist seit zweieinhalb Jahren dabei und macht tatsächlich drei bis fünf Prozent im Monat. Der älteste ist 84. Der zweite Gedanke war: Man darf es nebenbei integrieren können. Diesem Podcast hören ja fast nur Unternehmer zu, die kennen das Thema Zeitproblem. Darum war der zweite Ansatz für mich: eine halbe Stunde am Tag. Am Anfang ein bisschen mehr, weil man ein neues Thema lernt. Aber danach geht das relativ schnell. Wer kümmert sich um dein Geld? Da sagt jeder: „Ja ich, aber ich weiß ja nichts.“ Wir nehmen die Leute wirklich an die Hand, bis zu High-End-Aktienoptionsstrategien.

Rayk: Der ein oder andere hat auch mal Anfängerglück. Aber woran merkt man, wann man sich Unterstützung holen sollte? Und wo? Woran merkst du, dass die Leute vom Glaubenssatz her scheitern? Was sind da so die üblichen Sachen?

Ulrich:
Der Glaubenssatz ist wahrscheinlich für die meisten schwer zu erkennen. Viele Menschen haben ja schon irgendwie eine Aktie gekauft. Die erste Frage ist schon: Wie bin ich auf diese Aktie gekommen? Zwei Frauen in meinem Seminar haben eine Aktie gekauft, weil der Name der Aktie so geil klingt, und eine, weil das Logo so toll ist. Die Frage ist, ob das jetzt eine schlaue Idee ist? Darum der Grundgedanke: Welches Geld gehört an die Börse? Wie investiere ich jetzt? Stopfe ich alles auf einmal hinein, fange ich in Teilen an, habe ich die Chance, nachzukaufen? Dann die Frage: Welche Aktie kaufe ich überhaupt? Stimmt die Qualität? Wenn ich eine Aktie von Apple kaufe, gehört mir ein bisschen Apple. Machen die Gewinne? Wachsen die? Wenn ich also weiß, die Qualität ist top: Wann steige ich ein? Noch viel spannender: Wann steige ich wieder aus? Wenn man sich diese einfachen Fragen stellt und sich bewusstmacht, ob man eine logische Antwort hat, die dupliziert werden kann, braucht man gar nicht kommen. Aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit werden 99 % der Hörer sagen: „Habe ich nicht.“ Dann bekommst du im Prinzip eine Blaupause des Investors bei uns in die Hand und wirst genau geschult.

Rayk: Also ich kann wirklich sagen, es ist ein Stück weit der Führerschein für die Börse. Das eine ist, die Mechanik zu verstehen, und das andere die Fahrpraxis zu sammeln. 2022 werden Veränderungen stattfinden. Was erwartet uns dort? Was sind die Fallstricke, die man jetzt schon sehen sollte?

Ulrich:
Es gibt diese typischen Plattformen, wo man relativ günstig, teilweise umsonst traden kann. Das Problem ist, dass es eine rechtliche Änderung gibt. Da geht es um das Thema Finanzanlagengeschäft. Ein Großteil der Plattformen erfüllt das gar nicht. Wenn man logisch darüber nachdenkt, was ich als Investment-Berater dem Kunden alles gebe, zeige und für ihn mache – über Wertpapiere, Handelsbogen, Beratungsprotokoll und so weiter – und wenn man sich überlegt, wie schnell ich bei so einer Plattform angemeldet bin und losballern kann, dann ist relativ klar, dass es dort sehr schnell rechtliche Änderungen geben wird. Es gibt die 90/90/90-Regel: 90 % der Menschen verlieren 90 % ihres Geldes in 90 Tagen. Das ist bei diesen Trading-Plattformen, wo dieses schnelle Trading läuft, mittlerweile statistisch erwiesen. Da wird ein Staat natürlich regulieren, sodass das vernünftig läuft. Deshalb werden große Teile dieser Plattformen in 2022 verschwinden.

Rayk: Was heißt das, wenn ich da jetzt investiert habe? Was erwartet mich da als Anleger? Muss ich damit rechnen, dass mein Geld weg ist?

Ulrich:
Wie ich gerade gesagt habe: 90 % der Leute, die auf diesen Plattformen losgelegt haben, verlieren 90 % des Geldes in 90 Tagen. Die meisten machen das nicht mit Massen von Geldern, aber die ballern einfach mal 10.000-20.000 rein und wenn es weg ist, ist ja auch nicht so schlimm. Deswegen verlieren 90 % innerhalb von drei Monaten im Prinzip ihr komplettes Geld.

Rayk: Was ist so der Zeitpunkt mich als Unternehmer mit diesem Thema zu beschäftigen? Die beste Altersvorsoge ist natürlich der Verkauf des eigenen Unternehmens, wenn man es richtig macht. Aber ich kann ja trotzdem schon was machen, gerade wenn ich Gewinne habe. Was wäre eine Faustformel, damit loszulegen?

Ulrich:
Jeder Unternehmer ist verschieden, darum ist eine Faustformel tatsächlich schwer. Jeder Euro, den ich am Anfang ins Unternehmen stecke ist natürlich auch eine gute Rendite. Aber wenn ich merke, dass jetzt mehr Geld kommt und ich etwas übrig habe, ist es gerade in der heutigen Zeit ein sehr wichtiger Schritt, Vermögen bewusst aus der Firma herauszunehmen und ein privates Vermögen aufzubauen. Natürlich haben wir heutzutage mega Chancen. Aber die Gefahr und das Risiko sind auch nicht kleiner geworden. Wir haben pro Jahr mehrere 10.000 Pleiten in Deutschland. Deswegen der Tipp: Liquidität. Wenn du Umsätze machst, solltest du 40 % als Gewinn haben. Das solltest du beiseitelegen für Steuern und vielleicht für Investitionen. Wenn das alles vernünftig läuft, kannst du anfangen, Privatvermögen aufzubauen, um dich von der Firma unabhängig zu machen.

Rayk: Ich kann euch aus ganzem Herzen empfehlen. Das ist wirklich absolut stark, was ihr da macht. Es ist komplex, man darf es nicht unterschätzen. Man muss Bock darauf haben, sich dahinterklemmen. Aber ihr plant ja auch was Großes. Welche Möglichkeiten gibt es für Unternehmer, mit ein bisschen weniger Einsatz durch die Hintertür zu gehen?

Ulrich:
Ich komme aus der Investment-Beratungszeit. Ich kenne mich mit dem Thema der Fonds aus und habe vor ein paar Wochen noch mal so ein Feedback von einer Teilnehmerin bekommen. Ich fragte sie, wie das Trading so läuft und was die Rendite dieses Jahr macht. Sagt die auf einmal zu mir, dass sie gerade gar nicht mehr tradet. Sie sei jetzt Unternehmerin geworden und mache Mentoring zu Themen. Im Vergleich lohne sich das gar nicht. Da habe ich gedacht, dass wir einen offenen Investmentfond machen werden, wo Menschen ihr Geld anlegen können. Sie müssen keine Seminare besuchen, sie müssen nicht Gas geben und sind trotzdem in der Lage, um die 20 % Rendite im Jahr zu machen, weil dieser Markt einfach unglaublich groß ist. Wir haben so viele Anfragen, bei denen Unternehmer sagen, sie haben keine Zeit oder wollen sich die Zeit nicht nehmen. Da haben wir das, was jetzt kommen wird. Trag dich bei unserem Newsletter ein und wenn es Neuigkeiten dazu gibt, bist du auf jeden Fall auf dem neusten Stand.

Rayk: Absolute Empfehlung, checkt das aus! Vielen Dank, dass du deine Zeit und Erfahrung mit uns geteilt hast. Ich freu mich aufs nächste Gespräch mit dir.

Ulrich: Vielen Dank, gute Zeit!

  • die Shownotes zu dieser Folge findest Du unterde/602
  • alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen
  • Wenn Du als Unternehmer endlich weniger Arbeiten möchtest, dann gehe auf online, einen ausgewählten Kreis werde ich bald zeigen, wie es möglich ist, mit mehreren Unternehmen gleichzeitig weniger als 30 Stunden die Woche zu arbeiten. unternehmerfreiheit.online

3 Sachen zum Ende

  1. Abonniere den Podcast unter de/podcast
  2. Wenn Du noch mehr erfahren möchtest, besuche mich auf Facebook, Instagram oder YouTube
  3. Bitte bewerte meinen Podcast bei iTunes

Danke, dass Du die Zeit mit mir verbracht hast.

Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.

 

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