713: Emotionale Lohnbestandteile mit Felix Anrich

Vom 27.07.2022



Das ist Folge 713 mit dem Geschäftsführer der Fair Family Felix Anrich .

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten.
Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.

Jede Woche bekommst Du eine sofort anwendbare Trainingseinheit, damit Du als Unternehmer noch besser wirst.
Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen.

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In der heutigen Folge geht es um, emotionale Lohnbestandteile.

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

  1. Was man aus dem Profisport mitnimmt.
  2. Wie man neue Mitarbeiter gewinnt.
  3. Warum es auf Highlights ankommt.

Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie mit ihm, der Link ist raykhahne.de/713

Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich.

Diesmal in eigener Sache.

Du machst zu wenig Umsatz. Dein Gewinn ist viel zu klein für das was Du leistest!

Eines der Hauptprobleme warum Selbstständige den Sprung zum Unternehmer nicht schaffen sind fehlende finanzielle Mittel.

Du musst um Freiheit zu schaffen in der Lage sein, ein Team zu bezahlen. Häufig denken die Selbstständigen die bereits ein Team haben, dass sie dadurch automatisch Unternehmer sind. Doch Unternehmer bist Du erst dann, wenn Du Dein Unternehmen auch wirklich verkaufen kannst.

Wenn Du gern einmal erfahren möchtest wie Du auf die nächste Stufe kommst, und was Dich aktuell von Deiner nächsten Entwicklung abhält, dann lass uns sprechen.

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Rayk: Willkommen Felix Anrich!
Bist Du ready für die heutige Trainingseinheit?

Felix:
Yes, let’s go!

Rayk: Lass uns gleich starten! Was sind die drei wichtigsten Punkte, die wir über Dich wissen sollten in Bezug auf Beruf, Vergangenheit und etwas Privates?

Felix:
1. Ich bin Geschäftsführer und Gründer der Fair Family GmbH.
2. Ich war Leistungssportler im Fußball, in Süddeutschland beim VfB Stuttgart und SSV Reutlingen.
3. Ich versuche mich gerade im Tennis.

Rayk: Was genau macht Fair Family? Was gebt ihr den Menschen weiter?

Felix:
Wir helfen Arbeitgebern, attraktiver zu sein und Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden. Vor allem schaffen wir Gesundheits-Benefits-Systeme in einem ganzheitlichen Ansatz. Eine Fitnessstudiomitgliedschaft nutzen häufig die Gesunden und Fitten. Aber gerade im Mittelstand will ich möglichst für alle Mitarbeiter etwas machen. Wir haben ein Portfolio von über 300 Leistungen, das durch staatliche Fördergelder subventioniert wird. Ein emotionaler Lohnbestandteil, Leistungen, die für den Arbeitgeber sehr lukrativ finanziert sind. Denn ich zahle nur einen kleinen Anteil in Relation zu dem, was der Mitarbeiter davon hat. Das ist unser Job: Das voranzubringen, den Arbeitgeber attraktiv werden zu lassen und vor allem die Mitarbeiter zu binden.

Rayk: Was war Deine berufliche Weltmeisterschaft, Deine größte Herausforderung? Wie hast Du diese überwunden?

Felix:
Meine größte Herausforderung war tatsächlich am Anfang der Pandemie. Da waren wir noch ein relativ junges Unternehmen. Die ersten drei Jahre sind sowieso herausfordernd, bis man mal so den Peak hat. In 2020 hatten wir eine Roadshow geplant. Wir wären in acht Städten gewesen, über 5.000 Leute, Abschlussevent mit 1.500 Leuten, gemeinsam mit Uli Hoeneß – und BUMM. Dann kam die Pandemie. Das war schon heftig, weil wir ein eigenfinanziertes Unternehmen sind, wir haben keine Investoren. Du nimmst ein eine riesen Investition auf Dich, vieles bereits angezahlt, und erfährst, dass Deine ganze Jahresplanung von heute auf morgen weg ist. Wie habe ich das überwunden? Ich habe erst einmal ein bisschen Abstand genommen, um zu überlegen, was ich jetzt mache. Also habe ich die Initiative ergriffen und einen Online-Kongress geplant. Wir machen wieder Events. Inzwischen haben wir es überwunden.

Rayk: Du hast gerade schon den Begriff „emotionaler Lohnbestandteil“ erwähnt. Was genau meinst Du damit? Was kann ich denn da als kleines Unternehmen machen?

Felix:
Was ist nicht emotional, was ist unsexy? Wenn ich meinem Mitarbeiter nur mal 30 € mehr Lohn gebe. Da hat er am Ende ca. 15 € noch übrig. Wie kriege ich dieses Geld in Emotionen? Wie helfe ich meinem Mitarbeiter bei täglichen Problemen? Vor allem im Bereich der Gesundheit. Der eine hat Stress, der andere Rückenprobleme. Immer brauchst Du einen Facharzt. Wenn ich mit dem gleichen Geld genau in diesem Bereich helfe, erziele ich einen ganz anderen emotionalen Mehrwert. Ergänzend zur Gesundheit haben wir noch ein Budget für den Arbeitsweg, für mein Mittagessen, für private Kosten, die einfach steigen. Die Leistungen erzeugen täglich, monatlich wiederkehrend Emotionen bei dem Mitarbeiter. Damit kann ich abheben, weil das Systeme sind, die speziell auch für mittelständische Unternehmen geschaffen worden sind.

Rayk: Was waren die Emotionen, die ihr gespiegelt bekommen habt?

Felix:
Die ganzen Gesundheitsleistungen sind zum großen Teil auch für Familienangehörige. Wir hatten neulich einen Fall, bei dem das Kind ein Problem hatte und ganz dringend einen Facharzttermin brauchte. Es ging um heftige Thematik und die hatten in fünf Wochen einen Termin bekommen. Viele warten ja fünf, sechs Monate. Bei diesem einen Beispiel: Der wird gefühlt nie wieder seinen Arbeitgeber wechseln, nur wegen dieses einen Ergebnisses. Das haben wir immer wieder. Das sind Themen, durch die ich Zugriff gebe auf Leistungen, die wirklich auch genutzt werden, gerade in den körperlichen Berufen.

Rayk: Ältere haben vielleicht eher diese Facharzttermine für Routineuntersuchungen, aber es gibt auch Sonnenbrillen, die man bei euch absetzen kann.

Felix:
Genau, einfach ganz alltägliche Kosten. Der eine ist affin für Heilpraktiker, der nächste ist eher bei der Massage. Im Endeffekt muss jeder Mitarbeiter nach seinem Interesse das Passende für sich abrufen. Das Ganze wird in Deutschland ja gefördert – was so gut wie keiner weiß. Gerade im Mittelstand werden nicht nur Leistungen gezahlt. Unternehmen, die an unseren Events teilnehmen, bekommen sogar noch mal 1.000 € geschenkt. Das sind Sachen, die weiß so gut wie keiner, und das erforschen wir seit sechs Jahren. Wir wissen einfach inzwischen, wie man rankommt. Häufig ist es bei Fördergeldern so, keinen Bock zu haben, wenn ich nur das Thema Fördergelder höre. Bei uns ist das automatisiert. Das ist gerade für den Mittelstand ein riesen Mehrwert.

Rayk: Wie stellt ihr sicher, dass die Sachen nicht versanden und wirklich genutzt werden?

Felix:
Mit diesem Thema beschäftigen wir uns eigentlich seit Beginn. Wir haben auch zwei Forschungsprojekte mit der Uni St. Gallen und der TU München am Laufen, wo es nur darum geht, was das für Auswirkungen im Unternehmen hat. Einmal decken wir Kosten, die der Mitarbeiter sowieso hat – zum Beispiel Brillen –, oder es hilft bei Schmerzen, weil man Menschen im Bereich Gesundheit motiviert über Leid und Leidenschaft. Deswegen haben wir Gamification-Tools implementiert. Das heißt, man macht mal etwas gemeinsam, bewegt sich gemeinsam, hat eine gemeinsame Challenge. Von Beginn an schulen wir Mitarbeiter, weil die meisten fangen nie damit an, etwas an ihrer Gesundheit zu ändern. Der Arbeitgeber kann sie nicht zwingen, aber er kann den Rahmen schaffen, dass die Mitarbeiter informiert sind. Wir helfen nicht nur bei präventiven Themen, sondern auch dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Dadurch holen wir sie ab und das ganze System motiviert sie auch.

Rayk: Ihr arbeitet ja nicht nur mit dem Geschäftsführer selbst zusammen, sondern tragt das auch wirklich ins gesamte Team. Habe ich das richtig verstanden?

Felix:
Genau, wir gewährleisten, dass jeder Mitarbeiter informiert wird. In größeren Unternehmen werden zuerst die Führungskräfte informiert. In kleineren Unternehmen gibt es manchmal kleine Führungshierarchien, die das vorleben sollen. Aber sonst kommunizieren wir es an alle Mitarbeiter. Die bekommen Geschenkboxen mit dem Firmenlogo, haben ein Portal, wo die Leistungen erklärt sind. Wir übernehmen die komplette Kommunikation und kanalisieren auch die Rückfragen.

Rayk: Kannst Du eine Größe nennen, ab wann es Sinn macht, sich als Arbeitgeber mit solchen Themen zu beschäftigen?

Felix:
Sich als Arbeitgeber generell mit diesen Themen zu beschäftigen, macht immer Sinn. Welcher Teil des Lohnes erzeugt Emotionen? Auch wenn ich zwei Mitarbeiter habe. Wir betreuen Unternehmen ab fünf, sechs Mitarbeitern. Unsere Zielgruppe ist eher der Mittelstand. Die größeren Unternehmen haben das einfach mitbekommen, weil wir Pilotprojekte in Konzernen hatten. Unsere Zielgruppe fängt bei unter zehn Mitarbeitern an bis 50, 100 Mitarbeitern. Da bewegen wir am meisten. Du schaffst mit solchen Leistungen Wertschätzung, deswegen auch Leistungen für Familienangehörige. Es gibt viele inhabergeführte Unternehmen, die mit Leidenschaft an dem ganzen Thema dran sind.

Rayk: Wie kann ich mich diesem Thema ein bisschen nähern?

Felix:
Die ersten Fragen als Unternehmer: Passt das für mich? Kriege ich die Fördergelder? Lässt sich das mit bestehenden Leistungen kombinieren? Deswegen haben wir einen Weg geschaffen, bei uns ein Erstgespräch zu buchen. Das geht 15 Minuten und ist kostenfrei. Da schauen wir uns die Situation an und erarbeiten dann eine Strategie mit euch. Einfach mal auf unserer Webseite www.fairfamily.de das Erstgespräch buchen. Falls wir nicht weiterhelfen können, geben wir immer Tipps.

Rayk: Vielen Dank, dass Du Deine Zeit und Erfahrung mit uns geteilt hast. Ich freue mich auf das nächste Gespräch mit Dir.

Felix:
Vielen lieben Dank, dass ich hier sein durfte.

  • die Shownotes zu dieser Folge findest Du unterde/713
  • alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen

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Danke das Du die Zeit mit uns verbracht hast.
Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.

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