674: Umwelt und Kosten verbessern mit Katharina Riederer

Vom 27.04.2022



Das ist Folge 674 mit der Geschäftsführerin von eco.mio Katharina Riederer.

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten.
Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.

Jede Woche bekommst Du eine sofort anwendbare Trainingseinheit, damit Du als Unternehmer noch besser wirst.
Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen.

Wenn Dir die Folge gefällt, teile Sie mit Deinen Freunden unter dem Link raykhahne.de/674.

In der heutigen Folge geht es um, Umwelt und Kosten verbessert.

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

  1. Warum der Start das härteste war.
  2. Was es heisst all-in zu gehen.
  3. Wie Risiko verschwindet.

Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie und hilf auch anderen Unternehmern, ihre Herausforderungen zu überwinden. Der Link ist raykhahne.de/674.

Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich.

Diesmal in eigener Sache.

Hast Du alle Deine Lebensbereich im Gleichgewicht? Kannst Abends ohne Reue ins Bett gehen, im Bewusstsein das alles geschafft wurde? Leider stellen wir immer wieder fest, dass das Gegenteil bei Selbstständigen der Fall ist. 50-70 h Arbeit pro Woche, permanenter Fokus auf dem Unternehmen, fehlender Ausgleich im Privaten, Gesundheit und Inspiration leiden.
Die Selbstständigen die genau das ändern wollen und Abkürzungen suchen sind bei uns im Unternehmerkader. Eine Jahresmastesmind, die Dich darin befähigt Deine Arbeitszeit zu reduzieren und Deine Gewinne zu steigern.

Wenn Du mehr erfahren möchtest und vor allem was unsere Teilnehmer sagen, dann gehe auf raykhahne.de/kader .

Rayk: Willkommen Katharina Riederer!
Bist Du ready für die heutige Trainingseinheit?

Katharina:
Klar.

Rayk: Lass uns gleich starten! Was sind die drei wichtigsten Punkte, die wir über Dich wissen sollten in Bezug auf Beruf, Vergangenheit und etwas Privates?

Katharina:
1. Ich bin Mitgründerin und Geschäftsführerin von Ecomeo sowie Mentorin für Early-stage-Start-ups.
2. Ich hatte mich sehr früh für Maschinenbau entschieden und war in der Unternehmensberatung tätig.
3. Ich gehe gerne an meine Grenzen, vor allem beim Sport. Ich fahre gerne Rennrad in den Alpen.

Rayk: Was ist deine spezielle Expertise? Was gebt ihr den Menschen weiter?

Katharina:
Mit Ecomeo versuchen wir, vor allem Lernerfahrungen den Mitarbeitenden zu übermitteln. Wenn es um Geschäftsreisen geht: Wie kann ich meinen CO2-Fußabdruck reduzieren? Wenn ich zwischen München und Berlin den Flug nehme, anstatt zu fliegen, welche Relation hat das? Wir machen das nicht rein durch Learning, sondern mit einer Incentivierung, die durch das Unternehmen finanziert wird.

Rayk: Zum einen sind die Leute grüner unterwegs und das Unternehmen kann noch Geld sparen. Ihr macht das transparent, damit alle Beteiligten das für sich sehen. Du kommst aus der Beratung und warst vorher im Ingenieursbereich unterwegs, bist dann in die Gründung gegangen. Was war deine berufliche Weltmeisterschaft, deine größte Herausforderung? Wie hast du diese überwunden?

Katharina:
Die größte Herausforderung war sicherlich der Start ins Unternehmertum. Die Hürde, das mit Leuten zu teilen, ist groß. Alles dreht sich um den Gedanken, wie ich die Leute um mich herum entsprechend incentivieren kann. Die größte Challenge war im Sommer 2020. Im Frühjahr kam Covid und es gab keinerlei Geschäftsreisen mehr. Im Urlaub habe ich überlegt: Was mache ich hier eigentlich? Für mich war es diese bewusste Entscheidung, daran zu glauben. Ich würde mich extrem ärgern, wenn ich in fünf Jahren Unternehmen sehe, die genau das machen und damit erfolgreich sind. Es ist einfach ein Modell, das funktionieren wird. Was ich dadurch gelernt habe, ist auch eine gewisse Geduld. Es braucht seine Zeit, die richtigen Leute zu finden.

Rayk: Was hat bei dir den Anstoß gegeben, all in zu gehen? Was war es, dass du gesagt hast, der Wunsch, das zu erleben, ist größer als die Angst vor dem Scheitern.

Katharina:
Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Projekt in der Beratung. Die erste Lektion, die mir mein Projektmanager mitgegeben hat, ist: Wenn du deine Reise buchst, schau, dass du in den Travel Policies bleibst, aber hier sind ein paar Tipps, wie du damit möglichst viele Punkte bekommen kannst. Da macht man natürlich mit. Schritt für Schritt habe ich dann gesehen, was für perverse Verhaltensweisen daraus resultieren. Zum Beispiel von München nach Frankfurt zu fliegen, aber über Berlin, damit die Meilen entsprechend das Konto aufpeppen können. Das war nicht der Anreger, mich zur Gründung zu überwinden. Es war tief in mir dieser Wille, etwas Eigenes zu machen und auch selbstbestimmt zu arbeiten. Bei mir kam das Thema auf, als ich gezwungen war, mir eine Pause zu nehmen wegen einer kleinen OP am Fuß. Bei dieser Auszeit konnte ich mich fragen, was ich denn eigentlich mache, wo ich stehe und wo ich hinwill. Den wichtigen Anreiz hat mir eine Konferenz vom Femtec.Alumnae-Verein gegeben. Diese hat mich dazu beweg, noch mal zu reflektieren. Leute haben mir immer gesagt: „Das ist ja risikoreich, was du da machst, und wenn du raus bist, hast du keinen Job mehr, keine Sicherheit.“ Ich hatte ein gewisses Komfort-Level und ein bisschen mehr Ersparnisse von der Beratung angesammelt. Mit einer Ausbildung und Berufserfahrung hast du, denke ich, fast null Risiko. Ich hätte am nächsten Tag wahrscheinlich irgendeinen Job bekommen. Ich wäre nie auf der Straße gelandet. Man lernt so viele verschiedene Aspekte, um ein Unternehmen aufzubauen. Allein diese Lernerfahrung kreiert einen Wert für dich, der gar nicht monetär bezifferbar ist, sodass ich dieses Risiko gar nicht mehr gesehen habe.

Rayk: Diesen Wunsch, etwas Eigenes zu machen, hattest du diesen schon früher?

Katharina:
Ich denke, das ist eine Summe aus mehreren Ereignissen. In der Kindheit hatte ich diesen Gedanken nicht besonders. Der erste Ansatzpunkt war die studentische Unternehmensberatung an der ETH. Aus dieser Unternehmensberatung sind tatsächlich einige Start-ups entstanden. Dann bin ich für den Master nach Amerika gegangen und habe dort auch noch mal ein paar Reize bekommen. Was mich jetzt antreibt, ist das Selbstbestimmte.

Rayk: Wie können wir am besten mit Dir in Kontakt treten? Wo erfahren wir mehr über dich?

Katharina:
LinkedIn ist ein guter Kanal. Seid nicht böse, wenn ich nicht sofort antworte, aber ich antworte. Dort publiziere ich die meisten Dinge, auch über Ecomeo.

Rayk: Ecomeo finden wir über www.ecomeo.com. Vielen Dank, dass du deine Zeit und Erfahrung mit uns geteilt hast. Ich freue mich auf das nächste Gespräch mit dir.

Katharina:
Perfekt. Danke dir, Rayk.

  • die Shownotes zu dieser Folge findest Du unterde/674
  • alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen

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Danke das Du die Zeit mit uns verbracht hast.
Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.

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