665: Die Begegnung mit Jochen Schweizer

Vom 06.04.2022



Das ist Folge 665 mit dem Unternehmer, Autor und Entdecker Jochen Schweizer.

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten.
Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.

Jede Woche bekommst Du eine sofort anwendbare Trainingseinheit, damit Du als Unternehmer noch besser wirst.
Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen.

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In der heutigen Folge geht es um, die Begegnung.

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

  1. Was in einer Sturmnacht entstand.
  2. Wieso es Struktur braucht.
  3. Welches Geschenk Unsicherheit bringt.

Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie mit ihm, der Link ist raykhahne.de/665 .

Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich.

Der Partner dieser Folge ist Dell Technologies.

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Sowohl für Verbraucher aber insbesondere für Unternehmen haben sie extrem spannende Lösungen.

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Rayk: Willkommen Jochen Schweizer!
Bist Du ready für die heutige Trainingseinheit?

Jochen:
Heute hatte ich wenig Zeit, um pünktlich in diesem Interview zu sein.

Rayk: Lass uns gleich starten! Was sind die drei wichtigsten Punkte, die wir über Dich wissen sollten in Bezug auf Beruf, Vergangenheit und etwas Privates?

Jochen:
1. Ich bin Unternehmer.
2. Ich war Stuntman, Sensationsdarsteller und Sportler.
3. Kajaks sind meine große Leidenschaft.

Rayk: Was ist Deine spezielle Expertise? Du bist ja nicht nur Unternehmer, sondern auch Vortragsredner und neuerdings auch Autor. Was hat Dich dazu bewogen, dieses Buch zu schreiben? Was möchtest Du darin mitteilen?

Jochen:
Als ich in einer Sturmnacht in meiner Hütte in Norwegen festsaß, stellte ich mir die Frage: Wenn jetzt der 15-jährige Jochen zur Tür hineinkäme, was hätte ich dem zu sagen? Und als die Nacht um war, hatte ich über 100 Thesen zu Papier gebracht. Zuerst wollte ich ein Sachbuch konstruieren, entschied mich aber dann für einen Roman unter dem Titel „Die Begegnung“. Ein jugendlicher 15-jähriger Ausreißer wird in einer Sturmnacht im hohen Norden an der rauen Nordwestküste Norwegens angespült und von einem alten Abenteurer gefunden, der am Ende seines Lebens durch den Wald zieht, auf seinem Weg zu seiner Hütte, die so ähnlich ist wie meine Hütte. In dieser Begegnung erschließt sich ganz viel von dem, was ich meine, verstanden zu haben und was ich weitergeben möchte.

Rayk: Für Dich war es eine Herausforderung, einen Teil Deines Unternehmens zu verkaufen. Was war die Herausforderung, die Challenge für Dich?

Jochen:
Da liegen Licht und Schatten eng beieinander. Ich war mit 60 in einer Art Sinnkrise. Ich hatte mir die Frage gestellt: Will ich die nächsten Jahre so weitermachen? Nein, das will ich nicht. Ich möchte die Kontrolle über mein Leben zurückgewinnen. Denn so ein großes Unternehmen übernimmt ein Stück weit auch Kontrolle über Dich selbst. Der Gründertraum schlechthin: Ein selbst gegründetes und aufgebautes Unternehmen für eine abstrakte Summe Geld als Alleineigentümer am Ende dieses langen Weges zu verkaufen. Oft sind Gründer nicht mehr Alleineigentümer, weil sie nachfinanzieren müssen, und der junge Unternehmer verliert immer weiter Geschäftsanteile. Das ist mir eben nicht passiert. Zum Zeitpunkt des Verkaufs zu einem dreistelligen Millionenbetrag war ich alleiniger Eigentümer. Der Käufer war ProSieben/Sat1. Folgende Nachteile kamen damit. Erstens: Wenn Du eine Public Company verkaufst, wird der Deal transparent und jeder weiß, wie viel Geld Du bekommst. Das ist nicht unbedingt gut für Dich, Deine Mitstreiter und Dein Leben. Zweitens: Wenn Du so ein Unternehmen, das ja ein Stück Herzblut ist, verkaufst, wird es in einen Konzern integriert und ein großes Stück seiner Identität verlieren. Es schmerzt furchtbar speziell. Wenn man aus einem homogen gewachsenen Unternehmen einen Teil herausschneidet, ist das ein blutiger Prozess, bei dem viele Schäden entstehen – sowohl in den Unternehmen als auch bei den Menschen, die für dieses Unternehmen tätig sind. Das alles einzufangen hat mich drei Jahre gekostet.

Rayk: Du warst nicht mehr selbstbestimmt. Das ist es, worum es in Deinem Buch geht. Du hast Reichtum geerntet, aber fühlst Du Dich wirklich reich? Was ist die Spur, die Deinen Roman trägt, in dem Du dieses Thema verarbeitest?

Jochen:
Natürlich fühle ich mich ärmer als vorher. Denn es ist ein Tausch: Unternehmenswert gegen Bargeld – vereinfacht ausgedrückt. Abzüglich Steuern bist Du um 30 % ärmer, inklusive all die Dinge, die dann verloren gehen und Du mit dem Geld, das Du bekommst, nicht zurückkaufen kannst. Aber Du kannst andere Dinge tun. Der Protagonist meines Romans verkauft in etwa demselben Alter. Er war großer Abenteurer, erfolgreicher Verleger, verkauft dann seinen Verlag und widmet sein letztes Lebensdrittel der Rettung der Wale. Da passieren ganz außergewöhnliche Geschichten, außergewöhnliche Begegnungen, aus denen jeder etwas mitnehmen kann. Wie kann ich zu etwas mehr Freiheit, zu etwas mehr Selbstbestimmung in meinem Leben gelangen? Nicht jeder kann alles erreichen, aber jeder kann einen kleinen Schritt in die richtige Richtung weitergehen.

Rayk: Was ist aus Deiner Sicht ein notwendiger Schritt, den man gehen muss, um das nächste Plateau zu erreichen? Dieses erste Tun, um dieses große Abenteuer loszutreten?

Jochen:
Es ist ziemlich riskant, im Leben nichts zu riskieren. Ohne die Bereitschaft, einen Schritt in die Unsicherheit zu gehen, kann nichts wachsen und nichts werden. Wir sind ja nicht nur Unternehmer im wirtschaftlichen Sinne. Jeder Mensch ist auch Unternehmer seines eigenen Lebens. Ich habe diesen Roman deswegen so angelegt mit all diesen Thesen, weil ich auf eine unterhaltsame Weise vermitteln wollte. Er steht übrigens auf Platz eins der Themenbestseller zum Thema Spiritualität. Am meisten habe ich mich über die Rezensionen der Menschen gefreut, die das Buch gelesen haben und die es erreicht hat, bei denen es etwas bewirken konnte. Inspiration, den Mut zu haben, wieder aufzustehen oder einen weiteren Schritt im Leben zu gehen.

Rayk: Gibt es auch Menschen, für die dieses Buch überhaupt nichts ist, die Du damit nicht erreichen kannst?

Jochen:
Das Buch ist für jeden gut, weil ich es auf verschiedenen Ebenen angelegt habe. Für die einen ist es ein unterhaltsamer, spannender Abenteuerroman; für andere beinhaltet es sehr viel Spiritualität; für Dritte liefert es aber auch gute technische Ideen. In der tieferen Ebene orientiert sich der Roman an der Mythologie der Heldenreise nach einem berühmten Mythenforscher. Ich habe ihn in meiner einsamen Hütte in Norwegen geschrieben, um dort in die Stille und in die Kontemplation und in diese sensorische Desprivation zu geraten, also in diesen Außenreizentzug, den wir manchmal im Leben brauchen.

Rayk: Wo können wir dieses Buch erwerben? Gibt es einen schnellen Weg, um mit Dir in Kontakt zu treten und ein signiertes Buch zu bekommen?

Jochen:
Am einfachsten über die sozialen Medien, über meine Profile. Ich lese natürlich auch meine Zuschriften. Ich beantworte ehrlicherweise nicht alles ganz persönlich, ich habe eine Assistentin, die mir dabei hilft. Aber wir haben täglich ein Update. „Die Begegnung“ gibt es überall dort, wo es Bücher zu kaufen gibt.

Rayk: Vielen Dank, dass Du Deine Zeit und Erfahrung mit uns geteilt hast. Ich freue mich auf das nächste Gespräch mit Dir.

Jochen:
Danke schön und bis bald.

  • die Shownotes zu dieser Folge findest Du unterde/665
  • alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen

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Danke das Du die Zeit mit uns verbracht hast.
Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.

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