644: Der Antrieb zum Lehren mit Alexander Müller

Vom 16.02.2022



Das ist Folge 644 mit CEO von Greator Alexander Müller.

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten.
Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.

Jede Woche bekommst Du eine sofort anwendbare Trainingseinheit, damit Du als Unternehmer noch besser wirst.
Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen.

Wenn Dir die Folge gefällt, teile Sie mit Deinen Freunden unter dem Link raykhahne.de/644.

In der heutigen Folge geht es um, der Antrieb zum Lehren.

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

  1. Wie Du mit großen Herausforderungen umgehst.
  2. Was der eine Moment der Veränderung ist.
  3. Warum Spaß auch wirtschaftlich ist.

Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie mit ihm, der Link ist raykhahne.de/644

Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich.

Diesmal in eigener Sache.

Wie gut bist Du darin Deine Ziel zu erreichen? Machen wir ein kleinen Test.
Hast Du schon einen Deiner Neujahresvorsätze erreicht?
Überprüfst Du regelmäßig Deinen Fortschritt und kannst Erfolge bei Erreichung feiern?
Mehr als 80% der Menschen die sich zum Neujahr Ziele setzen erreichen sie nicht, davon sind auch wir Unternehmer nicht ausgenommen.

Deswegen haben wir am 20.2.22 um 11 Uhr ein Live-Workshop mit dem Thema: 3-2-1 Meine Zielplanung.
In diesem Workshop verrate ich Dir genau wie Du Deine Ziele so planst, überprüfst und umsetzt, dass Du ständig Deinen Fokus behältst.
Melde Dich zu diesem einmaligen Workshop an unter raykhahne.de/zielplanung .

Es wird keine Aufzeichnung geben, daher nutze diese einmalige Chance.

raykhahne.de/zielplanung .

Rayk: Willkommen Alexander Müller!
Bist Du ready für die heutige Trainingseinheit?

Alexander:
Jawoll!

Rayk: Lass uns gleich starten! Was sind die drei wichtigsten Punkte, die wir über Dich wissen sollten in Bezug auf Beruf, Vergangenheit und etwas Privates?

Alexander:
1. Ich bin Unternehmer und liebe Persönlichkeitsentwicklung
2. Vor acht Jahren habe ich Gedankentanken gegründet.
3. Ich bin großer Schalke-Fan.

Rayk: Was ist Deine spezielle Expertise? Was genau macht ihr bei Gedankentanken und was ist die Intention dabei?

Alexander:
Bei Gedankentanken war von Anfang an das Ziel, den inspirierenden Persönlichkeiten, Experten, Coaches eine Bühne zu geben, eine Plattform in Form von Events. In unserem Podcast, auf unserem YouTube-Kanal und inzwischen auch in unserem Ausbildungsprogramm kann man die Inhalte vertiefen. Es war schon immer unser Anspruch, den besten Experten eine Bühne zu geben, um sie mit unserer Community zu vernetzen. Das machen wir seit ein paar Jahren sehr konsequent.

Rayk: Ihr hattet ein rasantes Wachstum, seid durch die Decke gegangen. Aber es war nicht immer alles so schön. Was war Deine berufliche Weltmeisterschaft, Deine größte Herausforderung und wie hast Du diese überwunden?

Alexander:
Als wir klein waren, hatten wir die Herausforderung, die ersten Menschen in die Halle zu bekommen, 300 Menschen zu überzeugen, sich so eine Nacht anzuschauen. Die Halle das erste Mal mit 15.000 Menschen vollzumachen, war sicherlich eine große Weltmeisterschaft. Wir fragten uns damals, welche Persönlichkeit auf diesem Planeten die meiste Inspiration brachte. Das war für uns Barack Obama. Siehe da, wir haben es geschafft, dass er auf unserer Bühne spricht, auf dem Event in Köln. Aber die letzten zwei Jahren, die ganze Pandemie-Zeit war noch mal eine neue Dimension an Herausforderungen. Ist dann auch mal spannend zu sehen: Was ist denn, wenn man so richtig unter Druck gerät? Auf der einen Seite waren wir in einer sehr starken Wachstumsphase, hatten über 100 Menschen eingestellt. Dann hatten wir plötzlich sieben Monate Lockdown, bei dem die ganzen Menschen, die man eingestellt hat, gar nicht zusammenwachsen könne, weil alle online umgeboardet werden, die ganze Kultur verwässert. Gleichzeitig muss man viele strategische Entscheidungen in kürzester Zeit treffen, Events umplanen, strategische Veränderungen herbeiführen. Die Herausforderungen zu managen, auf einer finanziellen Ebene, auf einer tiefen Ebene, auf einer Investoren-Ebene, auf einer persönlichen Ebene, die nicht zu kurz kommen darf, das war sicher noch eine neue Dimension von Weltmeisterschaft. 

Rayk: Vielen Dank, dass Du das mit uns teilst. Ihr seid ja sehr präsent draußen. Aber die Frage ist: Was war denn Deine Intention? Was war Dein Hintergrund, dass Du gesagt hast, Du möchtest das Wissen den Menschen zugänglich machen. Was ist der Hintergrund, dass Du diese Reise auf dich genommen hast?

Alexander:
Zuhörer, die sich für solche Themen interessieren, sind ja daran interessiert, zu wachsen. coaching ist in aller Munde, Persönlichkeitsentwicklung, sich mit sich auseinandersetzen, mit seinen Gedanken, mit seinem Mindset – das sind ganz aktuelle Themen. Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Damals bin ich wie die Jungfrau zum Kind dazu gekommen. Um die 2000er rum war das Thema eher komisch. Man gehörte zu so einer Randgruppe. Mein Vater hatte Burnout, hatte eine sehr schwierige Phase und ich verstand nicht, was er da machte, und er konnte es mir auch gar nicht richtig erklären. Aber ich merkte, das tat ihm richtig gut. Und er schaffte es, innerhalb paar Monaten aus seiner Lebenskrise herauszukommen. Als Sohn bekommt man das natürlich mit und wird neugierig. Als 15-Jähriger war ich in den Sommerferien auf einem 9-Tages-Seminar. Ich hätte Dir danach gar nicht sagen können, was ich da genau gemacht hatte. Ich hatte mir Fragen beantwortet, hatte mich damit auseinandergesetzt, was ich über Dinge glaubte und wo meine Herausforderungen waren. Das half mir extrem. Ich fühlte mich danach viel, viel besser. Es gab eine Meditation, bei dem ich zum ersten Mal mein inneres Potenzial spürte. Das war nicht nur mein Potenzial, sondern das ist das Potenzial, das jeder in sich hat. Wir sind es, die sich täglich davon abhalten, dieses Potenzial zu leben. Durch unsere Glaubenssätze, durch unsere Muster. Dass wir glauben, Dinge nicht tun zu können. Oder dass wir es anderen rechtmachen – unseren Eltern, unserem Umfeld und der Gesellschaft. Das einmal wirklich gespürt zu haben, erlebt zu haben, hat mich nie wieder losgelassen. Das mache ich seit 20 Jahren, und parallel dazu habe ich immer gerne Unternehmen gegründet, wahrscheinlich inzwischen über zehn. Ich gründete ein Unternehmen, war eine Zeitlang glücklich, aber dann verließ mich die Lust an dem Unternehmen. Vor zehn Jahren fing ich an, diese beiden großen Leidenschaften – Persönlichkeitsentwicklung/Coaching und Unternehmensgründung – miteinander zu verbinden. Das gab mir eine neue Dimension, weil ich mich mit dem Produkt viel stärker identifizierte. Das ist das Schöne, das man als Mensch erleben kann: Sich selbst zu entwickeln, sich selbst zu verwirklichen und Stück für Stück zu schauen, was einen so richtig glücklich macht, und sein Leben danach auszurichten.

Rayk: In welchen Bereichen hast Du die Unternehmen aufgesetzt? Damit wir da eine Idee bekommen.

Alexander:
Ich hatte ein amerikanisches Fast-Food-Restaurant. Ansonsten völlig unterschiedlich. Ich hatte mein eigenes Franchise-Unternehmen aufgebaut. Ich hatte ein E-Commerce-Unternehmen zum Thema Print on Demand. Also völlig bunt. Ich machte das, bei dem ich die Opportunity gesehen hatte, wo ich ein Netzwerk hatte, auf das ich Bock hatte. Immer relativ innovative Sachen. Es ging immer um eine große Vision und darum, dafür Strukturen aufzubauen, ein Team aufzubauen und das zu verfolgen.

Rayk: War es bei Greater der Fall, dass das eher vom Geld her getrieben war und weniger aus Dir selbst heraus kam?

Alexander:
Das waren auch Aspekte, die da eine Rolle gespielt haben. Da stimme ich Dir auf jeden Fall zu. Ich glaube nicht, dass es so schwarzweiß war. Es sind unterschiedliche Aspekte, die in der Motivation eine Rolle spielen. Es wäre gelogen, wenn ich nicht auch wirtschaftlich zentriert wäre. Natürlich verdiene ich gerne Geld. Freiheit ist mir ein wichtiger Aspekt, Freiheit durch eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit. Um mit Greater große Visionen zu verwirklichen – wie Barack Obama zu holen –, braucht man die wirtschaftlichen Mittel. Aber ich habe nicht Gastro gemacht, um nur Geld zu verdienen, sondern ich habe immer gerne Events organisiert. Das Thema, Gastgeber zu sein, hat mich immer intrinsisch motiviert. Mich hat immer interessiert, wie ich das machen kann, das mir Spaß macht, und damit auch meinen Lebensunterhalt verdienen kann. Gastro ist kurzfristig gedacht. Das ist cool, aber wird nach einer Zeit langweilig. Jetzt bin ich in einem Bereich unterwegs, der mich viel mehr fordert, inspirierender ist, wo wir uns als Unternehmen häufig neu erfinden, uns Herausforderungen stellen. Das ist ein Umfeld, das mich immer wieder in der eigenen Entwicklung weiterbringt.

Rayk: Was können wir von euch in 2022 erwarten? Was sind die neuen Dinge, die ihr geplant habt? Wie können wir das entsprechend finden?

Alexander:
In den letzten zwei Jahren haben wir über 2.000 Coaches ausgebildet. Menschen, die erst einmal ihr eigenes Potenzial entfalten und dann andere Menschen dabei unterstützen, sich selbst und andere zu coachen. Ab 2022 bilden wir auch Coaches aus für die Wirtschaft – Greater Business Coaches. Wer da Interesse hat, an dem Online-Programm teilzunehmen, kann sich einfach mal auf www.greater.com umschauen. Da gibt es alle Infos. Ich freu mich, im Sommer endlich wieder große Festivals zu veranstalten, wenn die Inzidenz am geringsten ist. Ende Julia drei Tage in der Lanxess-Arena mit großen interantionalen Stars wie Gary Weinert, Charles Brown, vielen amerikanischen Künstlern, aber auch deutschen Top-Speakern wie Laura Seiler, Tobias Beck, Hermann Scherer und vielen weiteren.

Rayk: Vielen Dank, dass Du Deine Zeit und Erfahrung mit uns geteilt hast. Ich freue mich auf das nächste Gespräch mit Dir.

Alexander:
Ich danke Dir.

  • die Shownotes zu dieser Folge findest Du unterde/644
  • alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen

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Danke das Du die Zeit mit uns verbracht hast.
Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.

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