626: Gefördert Mitarbeiter einstellen mit Philipp Jung

Vom 05.01.2022



Das ist Folge 626 mit dem Profi für Fördermittel bei Personaleinstellung Philipp Jung.

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten.
Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.

Jede Woche bekommst Du eine sofort anwendbare Trainingseinheit, damit Du als Unternehmer noch besser wirst.
Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen.

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In der heutigen Folge geht es um, gefördert Mitarbeiter einstellen.

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

  1. Was das Besondere an Behörden ist.
  2. Warum Du Dich nach der Folge ärgern wirst.
  3. Welche cleveren Werkzeuge Du nutzen kannst.

Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie mit ihm, der Link ist raykhahne.de/626.

Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich – diesmal in eigener Sache.

Diesmal in eigener Sache.

Das Jahr neue Jahr hat begonnen. Es ist Zeit einmal zu überprüfen was gut und was nicht so gut gelaufen ist. Bist Du glücklich und zufrieden mit dem Jahresergebnis?
Wenn Du das Gefühl hast, Du hast zwar geschäftlich ein gutes Ergebnis aber alle anderen Lebensbereiche haben gelitten, und Du willst das endlich verändern, dann ist der Unternehmerkader vielleicht interessant für Dich.
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Dann lass uns schauen ob wir zusammen passen.

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Rayk: Willkommen Philipp Jung!
Bist Du ready für die heutige Trainingseinheit?

Philipp:
Jawoll, Rayk! Feuer frei, los geht’s!

Rayk: Lass uns gleich starten! Was sind die drei wichtigsten Punkte, die wir über Dich wissen sollten in Bezug auf Beruf, Vergangenheit und etwas Privates?

Philipp:
1. Ich bin Unternehmensberater im Bereich Fördergelder und generiere Fördergelder bei Neueinstellungen.
2. Ich bin seit 14 Jahren Personaler.
3. Ich habe eine tolle Frau, zwei Kinder und wir sind gerade umgezogen.

Rayk: Ihr helft Unternehmen dabei, sozialversicherungspflichtig Personal einzustellen. Ihr gebt ihnen die Chance, einen Teil des Gehalts gefördert zu bekommen. Das ist vor allem für die KMUs ein richtig cooles Werkzeug. Was war deine berufliche Weltmeisterschaft, deine größte Herausforderung? Wie hast du diese überwunden?

Philipp:
Mich als selbstständiger Unternehmer in der freien Wirtschaft jetzt plötzlich mit Agenturen und Behörden auseinandersetzen zu müssen. Man muss da ein bisschen den Buddha in sich finden und runterkommen. Das ist eine echte Weltmeisterschaft – von der Hektik des Unternehmertums runterzukommen und mit Unternehmen oder Behörden zu kommunizieren. Das ist das, was mich die letzten zwei Jahre am meisten gestresst hat.

Rayk: Die Agentur für Arbeit ist ja ein Partner von euch und eine Behörde. Eine Verwaltung arbeitet ganz anders als ein wirtschaftlich geführtes Unternehmen. Man muss sich auf diese Mechanik ein Stück weit einstellen und kann nichts erzwingen. Ihr helft Unternehmen dabei, einen Teil des Gehalts gefördert zu bekommen. Was macht ihr denn da eigentlich und wie kann man das für sich nutzen?

Philipp:
Die Jobcenter haben einen Arbeitgeber-Service, der Unternehmen darin berät, was es für Möglichkeiten bei der Einstellung gibt. Du möchtest jemanden einstellen, der einen guten Eindruck macht. Dann fragen wir bei der Agentur für Arbeit nach, ob diese Person in deren System ist. Wir möchten diese dann für unseren Kunden fördern lassen. Und dann geht es los mit Formularen und Fragebögen. All das wickeln wir vollumfänglich ab. Danach versuchen wir für den Arbeitgeber, für das Unternehmen eine möglichst hohe Fördersumme zu generieren, die dann monatlich als Zuschuss von der Agentur oder dem Jobcenter ausgezahlt wird. Das kann jeder selbst machen, aber dann eben auch die Bürokratie, damit es förderfähig klingt. Man muss die Fristen wahren und sich um alles andere kümmern, das parallel läuft. Dafür haben KMUs nicht immer die Kapazitäten und den Kopf. Genau das ist unser Ansatz, unser Hebel.

Rayk: Ihr macht das für die ganz großen Player, aber auch für die Kleinen. Mir war ehrlich gesagt nicht klar, was förderfähig bedeutet. Es geht ja darum, dass du für die Einarbeitungszeit einer fachlich fremden Person einen Zuschuss zum Gehalt bekommst. Kannst du uns da vielleicht mal abholen? Wie können wir das für uns fördern? Was bedeutet das in Zahlen?

Philipp:
Die Person hat Defizite in ihrer Fachlichkeit oder Persönlichkeit. Persönliche Mängel sind zum Beispiel die Familiensituation. Eine Person, die alleinerziehend ist, kann nicht am Wochenende arbeiten. Das heißt, ich muss umstrukturieren. Für mich als Unternehmer ist das ein finanzieller Nachteil, den die Agentur ausgleicht. Mängel in der Fachlichkeit bedeuten, dass ich der Person in einem Bereich erst noch richtig was beibringen muss. Das sind Themen, die man einbringt und gefördert bekommt. Es geht um Menschen wie du und ich, die aber zwingend bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet sein müssen. Das ist Kernvoraussetzung, um eine Förderung zu bekommen.

Rayk: Das ist viel Verwaltungskram, bei dem ihr unterstützt, wenn man merkt, man hat seinen Wunschkandidaten. Während Corona sind viele Talente auf den Markt gespült worden, die teilweise gar nichts dafürkönnen. Da kann man sich jetzt wirklich tolle Leute holen. Alles Fachliche kann man beibringen. Ich war ja erschrocken, über welche Summen wir bei einer Förderung sprechen. Kannst du dafür noch mal ein paar Beispiele nennen? Wie viel Fördersumme wird da wirklich gelöst?

Philipp:
Die maximale Fördermenge im Bereich des Eingliederungszuschusses sind zwölf Monate lang 50 % des gesamten Bruttolohns plus 20 % als Pauschale für die Sozialversicherung. Das geht bis 4.200 € Monatsgehalt. Also man kann jetzt keinen Manager mit 100.000 € monatlich zu 50 % fördern lassen, das klappt nicht. Als Beispiel die Gastronomie: Ganz viele Menschen aus der Gastronomie haben tolle Werte, Empathie und können sich auf Menschen einstellen. Wenn ich so jemanden für mein Schuhgeschäft einstellen möchte, kann ich mir eine Förderung holen. Komplett neues Segment, komplett neuer Aufgabenbereich. Wenn wir 2.400 € Monatsgehalt haben, bekommen wir 1.200 € plus 20 %, also etwa 7.000 € für – sagen wir – ein halbes Jahr. Das ist ein Schlag, bei dem ich Luft holen kann und viel Geld bekomme, um eine längere Zündschnur zu haben. Denn manchmal sagt man ja, der kann nix. Aber durch eine Förderung von 30 oder 50 %, probiert man es noch ein bisschen länger, und dann kommt der Moment, in dem es beim Mitarbeiter klick macht „Zum Glück habe ich gewartet, hat sich super entwickelt.“

Rayk: Das gibt beiden Seiten einfach ein gutes Gefühl. Das Risiko reduziert sich und man kann einfach schauen, ob sich dieses Wagnis, dass jemand in einem anderen Bereich anfängt, für beide lohnt. Kannst du uns Beispiele nennen, bei denen es nicht um klassisches Handwerk geht, sondern um andere Bereiche, die erfolgreich gefördert werden?

Philipp:
Bei der Deutschen Bahn gibt es Menschen, die dafür zuständig sind, wie die Lichter geschaltet werden, wenn die Züge fahren. Selbst solche Leute sind perfekt. Das können auch Ingenieure sein. Das ist alles förderfähig. Bis zum Akademiker hoch ist das förderfähig wegen Mangel in der Fachlichkeit oder in der Person. Es kann eins von beidem sein.

Rayk: Es ist halt Bürokratie und jeder, der sich mal mit einem Förderantrag beschäftigt hat, weiß, dass es noch komplexer ist als eine Steuererklärung. Da braucht man wirklich Profis. Ihr habt bundesweit bei den entsprechenden Institutionen feste Ansprechpartner und dort schon Erfahrungen gesammelt.

Philipp:
Wir haben die kurzen Dienstwege und gerade durch die Fachlichkeit, die wir an den Tag legen, sind uns diese Ansprechpartner auch sehr wohlgesonnen.

Rayk: Wie kann man am besten mit euch in Kontakt treten? Wie kann ich das auch mal für mich prüfen? Wo muss ich mich da melden?

Philipp:
Am besten über unsere Homepage www.graefe-jung.de. Da gibt es die Telefonnummer, ein Kontaktformular – und die Anfragen sind alle unverbindlich. Also wenn ihr wissen wollt, ob jemand förderfähig ist, schauen wir mal drauf und das kostet alles nichts. Es geht erst wirklich los, wenn wir in die Tiefe gehen mit Formularen und so weiter. Ansonsten haut uns jeden rüber, den ihr einstellen wollt.

Rayk: Vielen Dank, dass Du Deine Zeit und Deine Erfahrung mit uns geteilt hast. Ich freue mich auf das nächste Gespräch mit Dir.

Philipp:
Sehr gerne. Vielen Dank, Rayk. Bis bald!

 

  • die Shownotes zu dieser Folge findest Du unterde/530
  • alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen

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Danke das Du die Zeit mit mir verbracht hast.

Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.

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