590: Besser delegieren mit Dr. Frederik Hümmeke

Vom 13.10.2021



Das ist Folge 590 mit dem Autor und Berater Dr. Frederik Hümmeke.

Willkommen zu Unternehmerwissen in 15 Minuten.

Mein Name ist Rayk Hahne, Ex-Profisportler und Unternehmensberater.
Jede Woche bekommst Du eine sofort anwendbare Trainingseinheit, damit Du als Unternehmer noch besser wirst.

Danke das Du Die Zeit mit mir verbringst. Lass uns mit dem Training beginnen.

Wenn Dir die Folge gefällt, teile Sie mit Deinen Freunden unter dem Link raykhahne.de/590.

In der heutigen Folge geht es um, besser delegieren.

Welche 3 wichtigen Punkte kannst Du Dir aus dem heutigen Training mitnehmen?

  1. Wie können wir gut führen.
  2. Was Du beachten musst beim Delegieren.
  3. Weshalb Religion und Führung zusammenhängen.

Du kennst sicher jemanden für den diese Folge unglaublich wertvoll ist. Teile sie und hilf auch anderen Unternehmern, ihre Herausforderungen zu überwinden. Der Link ist raykhahne.de/590.

Bevor wir gleich mit der Folge starten, habe ich noch eine Empfehlung für Dich.

Diesmal in eigener Sache. 

„Dein perfekter Unternehmertag“, so heisst mein erstes Buch was im April 2021 auf den Markt gekommen ist. Seit dem haben hunderte von Unternehmern Werkzeuge und Techniken kennengelernt mit denen sie ihre Arbeitszeit reduzieren und ihre Gewinne steigern konnten.

Grandios sind eure Feedbacks, wie beispielsweise von Volker aus Hannover, er schreibt: „Die Mischung aus Lebensgeschichte, konkreten Werkzeugen von einem bekannten Gast und direkter Eintragungsmöglichkeit von dem was man umsetzen möchte, ist einmalig.
Ich konnte so viele wichtige Erkenntnisse gewinnen, und bin dadurch meinen perfekten Unternehmertag schnell näher gekommen.“

Und genau darum geht es für uns: Du sollst Deinen perfekten Unternehmertag leben.

Wenn Du das Buch noch nicht hast, einfach auf raykhahne.de/buch und sichere Dir Dein Exemplar.

 

Rayk: Willkommen Dr. Frederik Hümmeke!
Bist Du ready für die heutige Trainingseinheit?

Frederik:
Yes, auf jeden Fall!

Rayk:
Dann lass uns gleich starten.

Was sind die drei wichtigsten Punkte, die wir über Dich wissen sollten in Bezug auf Beruf, Vergangenheit und etwas Privates?

Frederik:
1. Ich arbeite in einer Unternehmensberatung und bin Unternehmer in einer kleinen Unternehmensgruppe.
2. Ich habe Ökonomie studiert und mich mit dem Thema Neuro Science beschäftigt.
3. Nach fünf Jahren in Holland bin ich mit Frau und Tochter wieder zurück nach Deutschland gezogen.

Rayk:
Du bist hier, weil du das Buch „Handling Shit“ geschrieben hast. Da geht es vor allem um Themen für uns Unternehmer. Was ist also deine spezielle Expertise? Was gibst du den Menschen weiter?

Frederik:
Eine Sache, mit der ich mich viel beschäftigt habe, war die Frage: Wie können wir uns wirksam verhalten? Wie können wir gut führen? Was einem da so begegnet, sind die Tiefschläge, die Fehlschläge, das Drama. Im Coaching mit Führungskräften ging es immer wieder um die heftigsten und schwierigsten Personen und Situationen. Ich habe mich immer mehr und mehr damit beschäftigt. Irgendwann ist aus diesem Thema ein Buch geworden. Im Wesentlichen arbeite ich mit Führungskräften, Unternehmern, und wenn es besonders schwierig und komplex wird, steige ich ein.

Rayk:
Was war nach all den Sternstunden und erfolgreichen Buchverkäufen deine berufliche Weltmeisterschaft? Wie hast du deine größte Herausforderung überwunden?

Frederik:
Ich erinnere mich lebhaft an eine Situation, als ich noch im Familienunternehmen drin war. Ich hatte ein großes Mandat und präsentierte mit meinen 23 Jahren einem Weltmarktführer unsere Analyse. Plötzlich kam die Frage, was mich denn zu dieser Analyse befähige, und ich erzählte, wie toll ich doch sei und was ich in meinem Leben schon alles gemacht habe. Das war an dieser Stelle natürlich total falsch. In der Tat ist das Mandat dann auch nicht weitergegangen. Ja, das war schwierig und anstrengend.

Rayk:
Wenn man diese Leute sieht, die alles erreicht haben, muss man sich auch mal die Frage stellen: Wann war dieser Wendepunkt? Wann ist man einmal mehr aufgestanden als liegen geblieben? Das kannst du sogar in einer konkreten Situation festmachen, durch die du dich weiterentwickelt hast. Wir haben heute das Hauptthema, wie ich besser delegieren kann und was ich als Führungsperson beachten muss, damit ich nicht in Dokumenten versinke. Hast du da einen Tipp für uns? Was ist denn so die Grundlage?

Frederik:
Der größte Fehler liegt an zwei Stellen. Du gibst etwas in der Hektik an einen Mitarbeiter weiter, der die Aufgabe nicht nach meinen Erwartungen erfüllen wird, weil er aufgrund meiner Eile gar nicht begriffen hat, worum es geht. Daraus lernst du: Immer wenn du etwas delegierst, kommt nur Mist heraus. Hier wurden zwei große Fehler gemacht. Der erste davon lautet, Delegation als einen Moment zu verstehen. Delegation ist ein Prozess, in dem du einen Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum befähigst, dir wirklich etwas abzunehmen. Das funktioniert dann, wenn du nicht nur einzelne Aufgaben delegierst. Denn wenn du das machst, hast du am Ende pro Mitarbeiter 40 Rückfragen auf deinem Schreibtisch. Also musst du die Verantwortung delegieren. Sage deinem Mitarbeiter ein Ziel, das er erreichen muss, und dass du ihn dorthin begleitest. Das ist die Verantwortung, die er übernimmt.

Rayk:
Viele Hörer denken sich jetzt, dass für sie kein neuer Ansatz dabei ist. Aber hier kommt es ja wirklich auf die Feinheiten an. Es geht um Formulierungen, darum, wie man einen Zeitraum wirklich definiert. Wie viel Verantwortung übertrage ich denn wirklich? Was ist der Unterschied zwischen einer Aufgabe und einem Verantwortungsbereich? Kannst du das vielleicht mal ein bisschen mehr auseinandernehmen, damit wir alle dasselbe klare Bild haben?

Frederik:
Ein Handwerksbetrieb sagt zu seinem Mitarbeiter: „Fahr mal bitte zum Kunden und repariere die Jalousie.“ Dann fährt er hin, merkt, dass das nicht die Jalousie ist, die kaputt ist, und geht wieder. Der Kunde steht da und denkt sich: „Was war das denn jetzt?“ Die delegierte Aufgabe war, die Jalousie zu reparieren. Die eigentliche Verantwortung wäre doch, hinzufahren, so viel Umsatz wie möglich zu machen und einen glücklichen Kunden zu hinterlassen, der sich gerne wieder meldet. Diese Verantwortung ist auf einer ganz anderen Ebene. Da muss ich mir die Fragen stellen: Wie kann der Mitarbeiter dieses Ziel erfüllen? Muss ich ihn da vielleicht erst coachend begleiten? Was versteht er denn davon, Kunden glücklich zu machen? Da entstehen Lernfelder, die ich mir als Prozess je Mitarbeiter angucken darf. Was ist das gewünschte Ergebnis und woran erkenne ich das? Woran messe ich das? Wenn der Mitarbeiter zum Kunden sagt „Komm, wir gucken, was wir tun können“, wird das Problem gelöst. Das ist ein ganz anderer Fokus. Das erste Beispiel ist nur Verschwendung und kostet viel Anfahrt, Arbeitszeit, Kondition für nichts, für einen unzufriedenen Kunden.

Rayk:
Und die Rechnung kriegst du natürlich trotzdem, was sich auf die Kundenbewertung auswirkt. Sehr tolles Beispiel, das ich auch sehr praxisnah finde. Was sind die zwei Kernpunkte im Thema Verantwortung, die ich jedem Mitarbeiter mitgeben kann?

Frederik:
Hier wird schon klar: Es ist ein Entwicklungsprozess, den wir mi dem Mitarbeiter machen müssen und bei dem ein Mitarbeiter teilweise die Haltung entwickelt, um zu erkennen, was ein glücklicher Mitarbeiter ist. Was ist denn das Ziel? Es gibt zwei Arten von Ziele. Die erste und wichtigste Art ist auf der Sinn-Ebene. Wofür fährst du dorthin? Es ist wichtig, dass wir gute, zufriedene, zahlende Kunden haben. Darunter gibt es eine ganz konkrete Ziel-Ebene. Das sind die smarten Ziele. Was muss der Mitarbeiter spezifisch machen? Was macht er nicht und wie messen wir das, was er gemacht hat? Geht das schon in einem Termin? Da darf man ein bisschen differenzierter werden. Im Idealfall überlässt man das schon einem Mitarbeiter und gibt ihm dort einen größeren Verantwortungsbereich.

Rayk:
Jetzt war das natürlich ein kleiner Impuls aus dem gesamten Portfolio, das du anbietest. Was kann ich unter deinem Buch „Handling Shit“ erwarten? Wo finde ich das? Wie kann ich mit dir am besten in Kontakt treten?

Frederik:
„Handling Shit“ findet ihr in jeder Buchhandlung, die etwas auf sich hält. Und natürlich bei Amazon. SHIT ist ein sauberes wissenschaftliches Akronym. Diese Abkürzung steht für Stress, Heuchler, Idioten und Temperamente oder Persönlichkeiten. Das sind die vier Gründe für schwierige Personen und Situationen. Ansonsten findet ihr mich unter www.huemmeke.de. Dort könnt ihr mir eine E-Mail schreiben, euch für ein Handling-Shit-Training anmelden, für die Master Classes, für eine Coaching-Ausbildung oder auch für eine Beratung.

Rayk:
Vielen Dank, dass Du Deine Zeit und Deine Erfahrung mit uns geteilt hast. Ich freue mich auf das nächste Gespräch mit Dir.

Frederik:
Danke dir,Rayk.

  • die Shownotes zu dieser Folge findest Du unterde/590
  • alle Links habe ich Dir dort aufbereitet und Du kannst die Inhalte der Folge noch einmal nachlesen
  • Wenn Du als Unternehmer endlich weniger Arbeiten möchtest, dann gehe auf online, einen ausgewählten Kreis werde ich bald zeigen, wie es möglich ist, mit mehreren Unternehmen gleichzeitig weniger als 30 Stunden die Woche zu arbeiten. unternehmerfreiheit.online

3 Sachen zum Ende

  1. Abonniere den Podcast unter de/podcast
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Danke, dass Du die Zeit mit mir verbracht hast.

Das Training ist vorbei, jetzt liegt es an Dir. Viel Spaß mit der Umsetzung.

 

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